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Bosse in Schulen

Herr Wesche beim Redaktionsspiel

Am 22.05.2014 bekam der Kurs Sozialwissenschaften in der Q1 Besuch von dem Geschäftsleiter bei „Studio 47“, Herrn Stephan Wesche. Zu diesem Treffen war es durch die Initiative Schule-Wirtschaft der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer (IHK) gekommen. Ziel des Projekts „Bosse in Schulen“ ist es, Schülern Unternehmertum am persönlichen Beispiel zu verdeutlichen.

Als Herr Kalfhues den Schülern den Besuch von Herrn Wesche zunächst ankündigte, fragten diese nur: „Wer oder was ist Studio 47?“. Eine ausführliche Antwort bekamen die Schüler dann bei dem Treffen im SLZ: Studio 47 ist das Stadtfernsehen für Duisburg und Umgebung und erreicht über Kabelfernsehen und Internet bis zu 300 000 Zuschauern täglich.

In seinem Vortrag berichtete Herr Wesche zunächst ausführlich über seinen Lebenslauf. Dass der gelernte Tischler einmal Geschäftsführer bei einem Fernsehsender werden würde, war ihm als Abiturient noch lange nicht klar. „Das hat mir die Angst genommen, bereits jetzt mein ganzes Leben planen zu können,“ reflektierte anschließend eine Schülerin aus dem Kurs.

In dem zweiten Teil seiner Präsentation ging es um den Fernsehsender selbst. Durch einen Film erhielten die Schüler einen interessanten Einblick hinter die Kulissen eines Fernsehstudios. Bei einem Redaktionsspiel durften die Schüler dann die Reihenfolge einer eigenen Nachrichtensendung festlegen und bekamen dabei wichtige psychologische Tipps über den Aufbau von Fernsehnachrichten. Anschließend informierte Herr Wesche die Schüler über verschiedene Berufe in der Medienbranche, die gerade bei der Generation „IMM“ („Irgendwas mit Medien“) sehr beliebt ist. Durchdiese Präsentation erhielten die Schüler wichtige Informationen über dieses Berufsfeld, das nach Aussage von Herrn Wesche vor allem sehr viel Engagement verlangt.

Abschließend urteilten die Schüler, dass diese Veranstaltung sehr interessant gewesen sei. Gerade das Redaktionsspiel habe Spaß gemacht: „Vielleicht könnte es doch ganz interessant sein, später in dieser Branche zu arbeiten,“ lautete das Fazit einiger Schüler im Anschluss.