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[Name hier einfügen]

Dass Unterricht auch Spaß machen kann, erfuhren – nein, nicht nur die Schüler des diesjährigen Q1-Literaturkurses, sondern auch und vor allem die Zuschauer, die sich das Stück mit dem kryptischen Titel „[Name hier einfügen]“ ansahen.

An drei Abenden führten die jungen Mimen das Stück auf, das sie zuvor ein Jahr lang mit ihrer Lehrerin Frau Zoll geschrieben, geübt und perfektioniert hatten. Dadurch, dass sie selbst die Autoren der Komödie um Diamantenraub, Familienprobleme und so ziemlich alles dazwischen waren, konnte jeder der Darsteller seine Rolle mehr oder weniger auf sich zuschneiden, was die Spielfreude erhöhte und auch vom Publikum gespürt wurde.

Unterstützt wurde die Truppe von Joey Wojach, der gerade sein Abitur bei uns gemacht hat und sich mit den Schauspielern solidarisch zeigte, indem er für einen spontan ausgestiegenen Schüler einsprang. Übung hat er bereits, denn er stand schon vor einem Jahr in der Aufführung seines eigenen Literaturkurses auf den Brettern, die die Welt bedeuten – eine Welt übrigens, die damals wie heute absurde Züge annehmen konnte, was das Publikum sicht- und hörbar erheiterte.

Es ist soweit!

Die Truppe

Der Literaturkurs der Q1 ist nun bereit seine Arbeit zu präsentieren: ein selbstentwickeltes Theaterstück, vielleicht kein literarisches Meisterwerk, aber voller Indiviuen, deren Schicksal von dem einen sagenumwobenen Diamenten bestimmt wird. Wer wird ihn am Ende in den Händen halten? Wird es die Gangstertruppe, die Girlsquad oder doch der Inspektor selber sein? Wir sagen nur [Name Hier Einfügen].

Herzliche Einladung zu unseren Aufführungen am 26., 28. und 29. Juni um 19.30 Uhr in der Aula des Abtei Gymnasiums.

Karten sind schon jetzt im Sekretariat erhältlich: Kinder 2 Euro, Erwachsene 3 Euro.

Auch für Speis und Trank wird an dem Abend gesorgt sein:-) Wir freuen uns auf euch!

Der Literaturkurs stellt sich vor

Theater spielen macht Spaß!

Auch wir, 18 Schüler der derzeitigen Q1, wussten dies, als in der EF die Wahlen zur Q1 anstanden. So kam es, dass wir uns in der ersten Stunde die Frage stellten, was wir eigentlich genau machen wollen. Es gab viele Möglichkeiten, doch wir haben uns entschieden, ein Theaterstück aufzuführen. Allerdings ging es nicht direkt auf die Bühne. Erst einmal musste eine Grundlage geschaffen werden, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie vielfältig und ausdrucksstark die Schauspielerei und das Theater sind. Daher fingen wir mit einfachen Aufwärmübungen an, indem wir beispielsweise ein- und denselben Satz in verschiedensten Emotionen dargeboten haben. Dadurch haben wir gelernt, wie wichtig nicht nur die Mimik, sondern auch die Tonlage und die Körperhaltung sind. Jeder von uns arbeitete an einem Monolog, diese stammten aus verschiedenen Bereichen der Literatur. Das, was in den vorherigen Stunden von uns erlernt wurde, wurde nun auf unsere persönlichen Monologe angewandt. Es wurde schnell klar, dass wir eine Figur nur dann spielen können, wenn wir sie auch wirklich von Grund auf kennen und wissen, wie sich die Figur auch außerhalb des festgelegten Textes verhalten würde. Dies versuchten wir anhand der Gestaltung einer Facebook-Seite für unsere Figur herauszufinden. Schließlich wurden die Monologe vorgestellt und es zeigte sich, dass unser Kurs nicht zu unterschätzen ist und viel Talent hat.

Nun rückte die Frage ins Zentrum, was wir denn eigentlich aufführen wollen? Etwas Eigenes, das war klar, aber nicht ganz so schnell und einfach umzusetzen. Aber durch die vielen kreativen Köpfe fand sich schließlich ein grundlegendes Konzept mit sehr eigenwilligen Figuren. Das Besondere an unserem Theaterstück ist, dass wir es komplett alleine entworfen haben. In verschiedenen Gruppen haben wir Texte geschrieben und dabei auch das ein oder andere mal, vielleicht kurz den Faden verloren. Aber genau das macht unsere Gruppe aus. Wir sind ein bunter Haufen mit vielen Ideen und haben es geschafft, aus diesen Ideen ein umso besseres Theaterstück zu kreieren. Das Theaterstück entstand jedoch nicht nur durch stures Texteschreiben, sondern eher durch das wirkliche Spielen. Was in diesem Kontext Improvisieren bedeutet.

Zurzeit sind wir in der Probephase und freuen uns schon, das Theaterstück am

 26., 28. und 29. Juni aufzuführen. Beginn ist jeweils um 19:30h.

Das Theaterstück trägt den Titel „[Name hier einfügen]“ und erzählt die Geschichte von… nein… ganz so viel wollen wir euch eigentlich noch nicht verraten. Wir können so viel sagen, dass euch vieles, was passiert, auf witzige Art und Weise überraschen wird und es keinen Moment ohne Spannung gibt. Was haben wohl Zicken, russischer Wodka, ein Veganer und ein Panda miteinander zu tun? Das werdet ihr dann wohl bei der Vorstellung herausfinden. Wir freuen uns auf euch und hoffen, nein wissen, dass ihr alle zahlreich erscheinen werdet.

Maurice Reimann