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The magical forest

Die Schülerin Berna hatte als Magic Tree eine textlastige Rolle, die sie mit Ausdruck und Bravour meisterte, obwohl sie erst im Februar zur Gruppe dazugestoßen ist. Glückwunsch!

Die Presse schreibt:

WAZ-online, 2.7.2018, Sabine Merkelt-Rahm

Am Abtei-Gymnasium hat die junge Lehrerin Christina van Laack mit ihren Schülern eine „Drama-Group“ etabliert. Ausflug in den Zauberwald.

Ein ganzes Theaterstück auf Englisch hat mit viel Spaß und Enthusiasmus die neu gegründete „Drama Group“ aus Unterstufenschülern des Abteigymnasiums mit ihrer Lehrerin Christina van Laack auf die Bühne gestellt. Dabei gab es etwas Hilfe aus der Oberstufe, die Musik zum Stück spielte am Keyboard Anna Kahlert, Komponist war Michael Litvine aus der zehnten Klasse und das Stück schrieb Abiturient Maurice Reimann.

Dem grünen Kobold im Zauberwald begegnet

Es hat ja manchmal durchaus Vorteile, zu den Kleineren zu gehören. Bei den Brüdern Jack und Emilio im Stück „The Magical Forrest“ hätte der größere Jack den grünen Kobold fast verpasst, dem sie im Zauberwald begegnen. Es gibt nämlich eine Altersgrenze für die spontane Sichtung von Zauberwesen.

Zum Glück lag Emilio da noch drunter und konnte Jack verraten mit welchen Hilfsmitteln er auch Kobolde, Feen, Zauberbäume und magische Mauswächter zu sehen bekäme. Was die Brüder dann erlebten, hätte sich Lewis Caroll, der literarische Vater von Alice im Wunderland kaum magischer und absurder ausdenken können.

Strenge Mäuse sagen, wo es im Wald lang geht

Am Ende stehen die Brüder mit einem armen namenlosen Vögelchen vor den Mauswächtern des Zauberbaumes, der Namen verleihen könnte. Aber ohne Namen lassen die strengen Mauswesen den Vogel nicht durch. Ohne Namen keine Audienz, ohne Audienz kein Name, wenn das mal keine doppelt verflixte Caroll’sche Klemme ist.

Ausgedacht hat sich den Zauberwald Maurice Reimann, der im Herbst mit seinem Einser-Abi in der Tasche nach Glasgow gehen wird, um Literatur zu studieren. „Ich lese halt englische Bücher rauf und runter“, sagt der Schlaukopf mit den lila Haaren, der selbst ein bisschen wie ein Zauberwesen aussieht. Und dass er im Moment trotz der guten Englischkenntnisse Respekt vor dem schottischen Akzent hat.

Lehrerin ist selbst ehemalige Abtei-Schülerin

„Alles richtig gemacht“, freut sich nach der Aufführung die engagierte Englisch-und Geschichtslehrerin Christina van Laack mit ihren Schauspielern. Für sie, die früher selber Schülerin des Abtei-Gymnasiums war, ist es eine echte Herzensangelegenheit gewesen, mit den jüngeren Schülern eine Drama Group auf zu bauen. Sie würde gerne jedes Jahr ein neues, englisches Stück rausbringen. Das gibt dem Fremdsprachenunterricht einen Sitz im Leben.

Den Schülern wird das Englische immer weniger fremd

Das Englische wird weniger fremd und lebendiger. Dass ihre Schüler freiwillig so viel Text lernen würden, dass hätte sie am Anfang des Projektes freilich nicht erwartet. Aber alle waren mit vollem Einsatz dabei und die eher scheuen Kinder der Gruppe spielten sich frei.

„Ich fand die Probenzeit richtig toll und will auf jeden Fall weiter Theater spielen“, sagt die Schülerin Noemi Kamps dazu. Auf der Bühne spielte sie den magischen Pilz und auch im Interview muss sie noch ihren riesigen, getupften Hut festhalten, der natürlich auch selbst gemacht ist.