Direkt zum Inhalt springen

Berufspraktikum in Frankreich

"Im Radio" ...

Interview im RCF Radio  "Les échanges professionnels au Lycée Sainte-Catherine"

Zu Beginn der Q1 steht das Berufsorientierungspraktikum vor der Tür und es gibt die Möglichkeit das Praktikum in Frankreich zu absolvieren. In diesem Jahr nahmen fünf Schülerinnen und Schüler daran teil, welche jeweils in einer Grundschule, in einem Hotel, im Radio und der Rest in einer Apotheke arbeiteten.

Bevor wir uns an die Arbeit machten, empfingen uns die französischen Lehrerinnen und unsere Gastfamilien, bei denen wir für zwei Wochen gelebt haben, sehr herzlich. Wir wurden alle nett behandelt und auch wenn die Kommunikation hin und wieder etwas schwer fiel, da drei von fünf Schülern die französische Sprache nicht gelernt haben, ging es letztendlich doch immer gut und wir konnten uns über die wichtigsten Dinge auf Englisch unterhalten und austauschen. Aufgrund der mangelnden Englischkenntnisse musste jedoch häufig mal der Google Übersetzer in manchen Familien helfen, wobei man stark merkte, dass die Teilnehmer es leichter hatten, die Französisch in der Schule lernen.

An den ersten Tagen nach der Ankunft lernten wir die mit uns kooperierende Schule „Sainte Catherine“ kennen und konnten Kontakte mit den Schülerinnen und Schülern knüpfen. Wir besichtigten zusammen mit zwei Schwedinnen, die ebenfalls an diesem Projekt teilnahmen, mit den Lehrern Herr Volmer und Herr Stein und mithilfe der französischen Lehrerinnen die schöne, kleine Stadt Le Mans und unter anderem die Kirche St. Julien. Nachdem wir einen kleinen Sprachkurs in Französisch absolvierten und mit den Lehrern herausfanden, wie wir zu unseren Praktikumsplätzen kommen, machten sich Herr Stein und Herr Volmer auf den Rückweg nach Deutschland, da wir uns nun alleine zurechtfinden konnten und auch schon die Rückfahrt nach Deutschland zusammen besprachen.

In der Mitte der Woche begann dann das Praktikum richtig: In der Apotheke scannten und ordneten die Schüler größtenteils Medikamente ein. Im Hotel stand eine Schülerin entweder an der Rezeption, half im Restaurant, oder machte die Zimmer ordentlich. In der Grundschule nahm der Praktikant sehr viel Kontakt mit den kleinen Kindern auf und sah sich den Unterricht dort an. Im Radio konnte man die Technik kennenlernen, sich viele Interviews anhören, bei einer Pressekonferenz dabei sein und die Praktikantin durfte ebenfalls das Wetter auf Französisch berichten und wurde im Radio mit der Praktikantin aus dem Hotel über die Unterschiede in den Familien und in den Schulen zwischen Frankreich und Deutschland interviewt. Jedoch war die Praktikantin nur vormittags im Radio und nachmittags in der Schule, um Berichte für die Website der Schule zu schreiben und eine Präsentation über die Schule zu erstellen. In der Pause ergab sich die Möglichkeit zur Schule zu gehen und dort in der Kantine für fünf Euro zu essen. Nach dem Arbeitsschluss konnte man die Zeit nach eigenem Interesse nutzen. Viele trafen sich danach in der Stadt, um sie weiter zu besichtigen oder um shoppen zu gehen.

Am Samstag fuhren wir mit den französischen Lehrerinnen nach Paris und besichtigten den Eiffelturm, das Museum Louvre und den Triumphbogen. Wir konnten danach entweder eine Bootsfahrt machen oder in Paris shoppen gehen.

Sonntags unternahmen wir jeweils verschiedene Dinge, abhängig von der Familie in der wir lebten.

Am Ende des Praktikums verbrachten wir am Freitag in der Schule einen Abschlussabend zusammen, wobei wir Crêpes aßen und uns für die Unterstützung und die Kooperation mit unserer Schule bedankten.

Ein Berufspraktikum in Frankreich zu machen, ist schon etwas Besonderes! Eine klare Empfehlung für die Q1 im nächsten Jahr, insbesondere für den Französisch-Kurs !

Lisa Maria Marszewski