Das EMSA-Programm verfolgt die Idee, Schule und Musikschule enger miteinander zu verbinden und so eine integrative (Musik-)Schule entstehen zu lassen. Ziel ist es, einen Lernort zu schaffen, der die musikalische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler nachhaltig unterstützt. Dabei handelt es sich um ein flexibles Modell, das sich aus verschiedenen Bausteinen zusammensetzt und vor Ort individuell entwickelt werden kann. Je nach Bedarf und Voraussetzungen kann jede Schule ihr eigenes Kooperationsmodell aus den vorhandenen Bausteinen gestalten.
Seit 2025 nimmt das Abtei-Gymnasium Duisburg-Hamborn am EMSA-Projekt teil. In enger Zusammenarbeit mit der Musik- und Kunstschule Duisburg werden praxisorientierte musikalische Bausteine im Unterricht und im Rahmen von Arbeitsgemeinschaften umgesetzt. Ziel ist es, das Interesse der Schülerinnen und Schüler an Musik zu wecken, musikalische Fähigkeiten zu fördern und gemeinsames Musizieren als festen Bestandteil des Schullebens zu etablieren.
Ein zentraler Bestandteil unseres EMSA-Angebots ist das Zupfensemble „Abtei zupft“ für die Jahrgänge 5 und 6. In dieser interkulturellen Musik-AG lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Zupfinstrumente kennen und musizieren gemeinsam im Ensemble. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bağlama (türkische Kurzhalslaute), die eine wichtige Rolle in der Musikkultur vieler unserer Schülerinnen und Schüler spielt und somit zur kulturellen Vielfalt unserer Schulgemeinschaft beiträgt.
Neben der Einführung in grundlegende musikalische Kompetenzen – wie Notenlesen, Rhythmusgefühl und Ensemble-Spiel – steht vor allem das gemeinsame Musizieren im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten gemeinsam ein Repertoire aus unterschiedlichen musikalischen Traditionen, das von bekannten Kinderliedern bis hin zu Volksliedern verschiedener Kulturen reichen kann.
Das Projekt fördert nicht nur musikalische Fähigkeiten, sondern stärkt auch soziale und interkulturelle Kompetenzen. Musik wird dabei als verbindendes Element erlebt, das Begegnung, Austausch und gemeinsames kreatives Gestalten ermöglicht. So entsteht ein musikalischer Raum, in dem Vielfalt hörbar wird und gemeinsames Musizieren im Sinne einer „One World Music“ gelebt wird.
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