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Nie wieder dicke Luft im Klassenraum der 8b!

Bei dem gemeinsamen Workshop des zdi-Zentrums Oberhausen mit Sitz an der HRW und der Volksbank Rhein-Ruhr eG zum „Bau von CO2-Ampeln“ haben einige Schüler:innen der 8b einen Beitrag für bessere Luft in ihrem Klassenzimmer geleistet. Hier wurde gemeinsam getüftelt, Schaltungen zusammengesteckt und in Betrieb genommen.

Ab welcher CO2-Konzentration ist Lüften im Klassenraum sinnvoll und warum? Was sind die Nachteile einer zu hohen CO2-Konzentration in Klassenräumen? Wie funktionieren CO2-Ampeln und wie können diese selbst gebaut werden? Diesen Fragen widmeten sich einige Schüler:innen der Klasse 8b in einem Tagesworkshop. Denn eine erhöhte Belastung von CO2 kann neben dem Indikator dafür, dass die Luft stärker mit Viren belastet ist und ein erhöhtes Ansteckungsrisiko (Corona, Grippe etc.) besteht, auch zu verminderter Denkleistung, Müdigkeit und Kopfschmerzen führen. Die Anzeige der CO2-Konzentration ist ein gutes Hilfsmittel, um bedarfsorientiert zu lüften. Dies senkt deutlich die Übertragungsrate von Tröpfcheninfektionen, führt zu einem gesunden Lernplatz und spart zudem noch Energie und Heizkosten.

In den Workshops lernten die Schüler:innen über einen spielerischen Zugang, CO2-Ampeln mit dem Mikrocontroller Nano V3 sowie Sensoren zu bauen und zu programmieren. In Form eines Ton- und Ampel-Lichtsignals sowie einem LCD-Display zeigen die CO2-Ampeln schließlich an, ab welchem Zeitpunkt die Fenster besser geöffnet werden sollten.

Die fertigen Ampeln wurden stolz in vielen anderen Klassen vorgestellt und getestet. Dabei zeigte sich, dass tatsächlich nach etwa 20 Minuten, also pünktlich zum Lüftungs-Gong, die Ampel von grün auf gelb umschaltet. In Klassen mit sehr vielen Schüler:innen musste laut Ampel-Signal allerdings schon früher gelüftet werden.

Ein rundum gelungenes Projekt, das vielleicht in Kürze noch einmal an unserer Schule mit anderen Klassen durchgeführt werden soll!

Das zdi-Zentrum Oberhausen befindet sich in der Trägerschaft der OWT Oberhausener Wirtschaftsund Tourismusförderung GmbH und hat seine Geschäftsstelle an der Hochschule Ruhr West. Das Angebot der zdi-Zentren (Zukunft durch Innovation) ist aus der Gemeinschaftsoffensive des Landes NRW hervorgegangen, mit dem Ziel der Förderung des technischen und naturwissenschaftlichen Nachwuchses.

Zur Umsetzung der Kurse des zdi-Zentrums Oberhausen wird das zdi-Schülerlabor LAB4U der HRW in der Marktstraße 148 in Oberhausen genutzt. Regelmäßig gibt es neue, spannende Workshops rund um das Thema MINT (= Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) und jede Menge Spaß! Ausführliche Informationen zum Programm und zu den Kursen der zdi-Zentren Oberhausen & Bottrop sind auf der gemeinsamen Webseite zu finden: https://mint4u.de