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MINT-Veranstaltung für Grundschüler

Linoldruck von Moritz Bäumken, EF

Herzliche Einladung zu den

MINT-Veranstaltungen für Grundschüler am Abtei-Gymnasium

vom 4.10. bis 10.11.2017

Liebe Grundschülerin, lieber Grundschüler der vierten Klasse! Als Europaschule bieten wir für sprachlich begabte Schüler hervorragende Lernbedingungen.

Doch kaum jemand weiß, dass auch die naturwissenschaftlich interessierten Kinder bei uns am Abtei-Gymnasium sehr gut aufgehoben sind und bestens gefördert werden - seit 2016 sind wir MINT-freundliche Schule.

Interessierst du dich für deine Umwelt und Natur, für die Technik, die du tagtäglich nutzt, für Mathematik oder für Sachunterricht? Dann macht dich vielleicht eine der folgenden Veranstaltungen neugierig. Aber auch für Kinder, die gerne lesen und spielen, ist bestimmt etwas dabei.

 

Programm:

Biologie und Chemie  (4.10.)

Mathematik und Informatik  (10.10.)

Physik und Technik  (19.10.)

Große Mint-Nacht  (10.11.)

Anmeldung

Flyer mit dem Gesamtüberblick

1. MINT-Tag

In vielerlei Hinsicht werden am Abtei-Gymnasium die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) in besonderer Weise gefördert.

Erstmals führten wir heute einen MINT-Tag unter dem Motto „MINT be-greifen“ für die sechste Jahrgangsstufe durch, für die ausschließlich MINT-Fächer auf dem Stundenplan standen:  

In Physik beobachteten, erkundeten und erklärten die Schülerinnen und Schüler in verschiedenen einfachen Experimenten eigenständig Phänomene. Nach Herrn Pehlkes Anleitung bauten sie eine eigene Lava-Lampe, einen Wasseraufzug oder veranschaulichten die Eigenschaften des Toten Meeres. Bei der Durchführung der Experimente wendeten sie das in diesem Schuljahr gelernte Wissen an und gewannen neue Erkenntnisse.

Unter dem Motto „Bionik - Biologie trifft Technik!“ verbrachten die Klassen eine ungewöhnliche Biologiestunde. Wann darf man schon einmal die Tische bekleben, Dinge durch das Treppenhaus werfen und mit Wasser Gemüse und andere Dinge nass spritzen. Heute war das alles möglich und sogar im Zeichen der Naturwissenschaften ausdrücklich erwünscht. Mit der Unterstützung von Frau Becker haben die Schülerinnen und Schüler ganz nebenbei auch noch herausgefunden, was wir uns von Oktopus, Maulwurf und Co. alles abgeschaut haben und warum Spiderman kopfüber klettern kann. Eine ganz schön verrückte Stunde!

Die Mathematikstunde stand unter dem Motto „Mathematik mit Papier, Schere und Kleber“. Zentraler Gegenstand war das sog. „Möbiusband“, das auf  den  Mathematiker August Möbius (1790 – 1868) zurück geht. Er war der Erste, der dieses in sich verschlungene Gebilde untersucht hat und seine überraschenden Eigenschaften, die man ihm auf den ersten Blick gar nicht ansieht, beschrieben und bewiesen hat. Zusammen mit Herrn Dr. Mellis haben die Schüler Möbiusbänder gebastelt und selber damit verschiedene Experimente gemacht und nebenbei die wesentlichen Eigenschaften sog. „einseitiger berandeter Flächen“  kennengelernt.

In der Technikstunde ging es unter der Leitung von Herrn Gras um das Thema "Fliegen": Zunächst haben wir uns in einem kurzen Film mit den Anfängen des Flugzeugs beschäftigt, und zwar mit dem ersten Motorflug der Gebrüder Wright im Jahr 1903, inspiriert durch die Experimente von Otto Lilienthal. Anschließend wurden Papierflugzeuge verschiedener Art gebaut und die unterschiedlichen Gleit- und Flugeigenschaften beobachtet. Zum Schluss haben wir noch Bilder und Daten verschiedener Flugzeuge angesehen und verglichen (die ältesten, die größten, die schnellsten, die ersten Düsenflugzeuge und noch manche andere). Wer wollte und sich inspirieren ließ, konnte noch eine Bauanleitung für ein kleines Balsaholzflugzeug zum Selbstbau in den Ferien mitnehmen.

Last but not least lösten in Informatik die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen Probleme wie „Wie bringt man einen LEGO-mindstorms-Roboter dazu, ein Quadrat abzufahren? Wie schafft man es, dass er seine Umgebung vorsichtig wie eine Maus untersucht und wenn er gegen ein Hindernis stößt, schnell in eine andere Richtung flüchtet? Wie bringt man ihm bei, dass er wie eine Fledermaus seine Umgebung mit Ultraschall abtastet und so Hindernissen ausweicht?“ Das nötige Know-How erhielten die Schüler durch drei Studenten der Universität Duisburg - Essen, die diesen vierstündigen Kurs gemeinsam mit Frau Nachmann betreuten.

An dieser Stelle noch einmal ein dickes Lob an die Schülerinnen und Schüler, deren Konzentrationsfähigkeit, schnelle Auffassungsgabe und gute Zusammenarbeit von den Studenten sehr gelobt wurde und zu exzellenten Arbeitsergebnissen führten. Ermöglicht wurde dieses letzte Angebot von der ITQ, der Gerda Stetter Stiftung "Technik macht Spaß!“ und vom zdi-Zentrum Du.MINT Duisburg Niederrhein, bei denen wir uns sehr herzlich bedanken.