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2019 - Destination Europe

Bericht über das Planspiel vom 08.04.2019 bis zum 09.04.2019 und den Aufenthalt in Brüssel am 10.04.2019

Durch den Sozialwissenschaftsunterricht hatten viele SchülerInnen am Abtei-Gymnasium die Möglichkeit, an einem Planspiel teilzunehmen. Dieses beleuchtete das Thema: „Destination Europe: Flüchtlings- und Asylpolitik der EU“

Der 08.04.2019 stellte den Einführungstag dar. Den SchülernInnen wurden die grundlegenden Entscheidungsfindungsprozesse in der Europäischen Union vorgestellt und die Institutionen, samt ihrer wesentlichen Aufgaben. Um aktiv an dem Geschehen teilnehmen zu können, folgte eine Einteilung in drei Gruppen. Die TeilnehmerInnen wurden demnach in den Europäischen Rat, die Europäische Kommission und das Europäische Parlament eingeteilt und spiegelten damit die drei wichtigsten Organe der EU wider.

Der folgende Tag (09.04.2019) wurde durch das eigentliche Planspiel gefüllt. Nun hatten die MitgliederInnen aktiv die Chance, das Geschehen in der EU nachvollziehen und dieses sogar selber ausführen zu können.

In den drei Institutionen wurden die SchülerInnen mit fünf Artikeln, bezüglich der Flüchtlings- und Asylpolitik, konfrontiert und hatten die Aufgabe, eine möglichst einheitliche Lösung zu finden. Schnell nahmen die SchülerInnen wahr, wie kompliziert ein Entscheidungsfindungsprozess wirklich ist und inwieweit die Kommunikation untereinander Schwierigkeiten hervorrufen kann. Auch bei diesem Planspiel wurden zwei Sitzungen benötigt, bevor eine Einigung getroffen werden konnte. Demnach wurde auch der Vorgang nach eingelegten Vetos hautnah miterlebt. Um eine möglichst realistische Situation zu erschaffen, wurde auch eine Mediengruppe geschlossen, die das Geschehen in den verschiedenen Organen publiziert hat. Durch eine Talkshow wurden einzelne Meinungen von Abgeordneten beleuchtet und mögliche Fragen der BürgerInnen geklärt. Die abschließende Reflexion des Planspiels erwies sich als äußerst positiv und lehrreich.

Am Mittwoch, den 10.04.2019, fand schließlich die Exkursion nach Brüssel statt. Wir konnten uns das Europäische Parlament, samt Plenarsaal und die Geschichte der Europäischen Integration anschauen, Fragen stellen und das neu erlernte Wissen durch einen Museumsbesuch im Parlamentarium vertiefen. Die SchülerInnen durften anschließend die Stadt besichtigen und sich während der freien Zeit mit den Sehenswürdigkeiten und der Kultur Brüssels auseinandersetzen.

Johanna Heinser (Q1)

2018 - Europäische Entwicklungspolitik

Das Team von "europe direct": (v.l.)
Lolia Williams, Irina Bregvadze, Franziska, Barbulla, Tahmina Zargar, Dave Merkel

„Das Europäische Parlament und die Leitlinien der europäischen Entwicklungspolitik“

Am 3. Mai bekamen wir, die Klasse 9a, Besuch – und zwar von fünf Studenten, die der Organisation „Europe Direct“ angehören. Diese bereiteten für uns ein Planspiel vor, indem es um das Europäische Parlament und die Leitlinien der europäischen Entwicklungspolitik ging.

Zunächst wurde uns zur Einführung ein kleiner Vortrag gehalten. Danach wurden wir in unterschiedliche Gruppen eingeteilt und erhielten Rollen in bestimmten Parteien eines europäischen Landes. Dazu bekamen wir konkrete Informationen mit vorgegebenen Meinungen. Ziel des Planspiels war es, einen vorliegenden Erklärungsentwurf umzuschreiben und sich dabei so gut wie möglich mit den anderen Parteien zu einigen.

Zuerst trafen wir uns zur Fraktionssitzung, in der wir unsere Meinungen zusammenfassten und genauer ausarbeiteten und vertieften.

Danach wurden in den unterschiedlichen Parteien gleiche Positionen gesucht, um gemeinsame Interessen besser verteidigen bzw. unterschiedliche Ansätze stärker widerlegen zu können und sich grob zu einigen. Diese wurden dann im Plenum von Berichterstattern zusammengefasst. Nun galt es innerhalb der Fraktionen Anträge zu verfassen, die auf die konkreten Änderungen des Erklärungsentwurfs eingingen. Bevor es zur Sitzung des gesamten Parlaments kam, wurden sogar schon einige Koalitionen gebildet.

Schließlich fing dann die entscheidende Debatte an und die ersten Anträge wurden verlesen. Im Plenum konnte nun Stellung bezogen und abgestimmt werden. Durch die vielen verschiedenen Meinungen konnte man sich jedoch nicht ganz einigen.

Trotzdem haben wir so einiges gelernt, was wir vorher noch nicht wussten und genau das, war auch das besonders Gelungene an dem Planspiel, das uns allen sehr gefallen hat.

Julia Scheiermann, 9a