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2018 - Europäische Entwicklungspolitik

Das Team von "europe direct": (v.l.)
Lolia Williams, Irina Bregvadze, Franziska, Barbulla, Tahmina Zargar, Dave Merkel

„Das Europäische Parlament und die Leitlinien der europäischen Entwicklungspolitik“

Am 3. Mai bekamen wir, die Klasse 9a, Besuch – und zwar von fünf Studenten, die der Organisation „Europe Direct“ angehören. Diese bereiteten für uns ein Planspiel vor, indem es um das Europäische Parlament und die Leitlinien der europäischen Entwicklungspolitik ging.

Zunächst wurde uns zur Einführung ein kleiner Vortrag gehalten. Danach wurden wir in unterschiedliche Gruppen eingeteilt und erhielten Rollen in bestimmten Parteien eines europäischen Landes. Dazu bekamen wir konkrete Informationen mit vorgegebenen Meinungen. Ziel des Planspiels war es, einen vorliegenden Erklärungsentwurf umzuschreiben und sich dabei so gut wie möglich mit den anderen Parteien zu einigen.

Zuerst trafen wir uns zur Fraktionssitzung, in der wir unsere Meinungen zusammenfassten und genauer ausarbeiteten und vertieften.

Danach wurden in den unterschiedlichen Parteien gleiche Positionen gesucht, um gemeinsame Interessen besser verteidigen bzw. unterschiedliche Ansätze stärker widerlegen zu können und sich grob zu einigen. Diese wurden dann im Plenum von Berichterstattern zusammengefasst. Nun galt es innerhalb der Fraktionen Anträge zu verfassen, die auf die konkreten Änderungen des Erklärungsentwurfs eingingen. Bevor es zur Sitzung des gesamten Parlaments kam, wurden sogar schon einige Koalitionen gebildet.

Schließlich fing dann die entscheidende Debatte an und die ersten Anträge wurden verlesen. Im Plenum konnte nun Stellung bezogen und abgestimmt werden. Durch die vielen verschiedenen Meinungen konnte man sich jedoch nicht ganz einigen.

Trotzdem haben wir so einiges gelernt, was wir vorher noch nicht wussten und genau das, war auch das besonders Gelungene an dem Planspiel, das uns allen sehr gefallen hat.

Julia Scheiermann, 9a