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2015 - Planspiel Erweiterung der EU

Heute, am 07.05.15, haben wir, die Schüler der EF aus den bilingualen Sowi-Kursen ein Planspiel zum Thema: Die Erweiterung der EU - Fokus Balkan mit der Unterstützung des Civic Institut für internationale Bildung durchgeführt.
Einen Tag lang haben wir uns intensiv mit den Aufgaben der Mitglieder des Europäischen Parlaments, des Rates der Europäischen Union, der Europäischen Kommission, der Medien und der Vertretung der beitrittswilligen Länder, in unserem Falle Bosnien und Herzegowina, Serbien und Türkei, beschäftigt.
In den unterschiedlichen Rollen und Institutionen konnten wir das gesamte Prozedere im Schnelldurchgang durchspielen und aus den beitrittswilligen Ländern diejenigen auswählen, die es unserer Meinung nach verdient haben, den Kandidatenstatus zu erlangen und dem Ziel, Mitglied der EU zu werden, einen Schritt näher zu kommen (in der Realität dauert dies allerdings teilweise einige Jahre).
Bei unseren Entscheidungen ging es nicht um unsere persönliche Meinung, da wir für diesen Tag nicht Schüler des Abtei-Gymnasiums waren, sondern Abgeordnete verschiedener Länder, Parteien und Institutionen. Wir sollten uns unserem zugeordneten Land entsprechend neue Namen ausdenken, was es einfacher machte, sich in seiner Rolle wieder zu finden.


Neben den Aufgaben unserer einzelnen Institutionen - Verhandlungen vorbereiten und die beitrittswilligen Länder befragen - wurden wir einige Male von der Presse zu einer Talkshow eingeladen und auch teilweise interviewt. Am Ende beschloss erst die Kommission, zwei der drei beitrittswilligen Länder den Kandidatenstatus zu geben (Bosnien und Herzegowina und Türkei). Über diese zwei Länder wurde dann im Parlament abgestimmt und mit der absoluten Mehrheit entschieden, nur Bosnien und Herzegowina den Kandidatenstatus zu geben. Abschließend musste der Rat einstimmig entscheiden, ob Bosnien und Herzegowina den Kandidatenstatus bekommen, was dann der Fall war.
Mir hat dieser Tag viel Spaß gemacht und ich muss sagen, dass man in der Praxis viel mehr behält, als aus dem Unterricht. (Anna Lauenburger)

2015 - Fahrt nach Brüssel

Nachdem wir am Donnerstag, dem 7.Mai viel Spaß an unserem Planspiel hatten, ging es direkt am Freitag, den 8.Mai los nach Brüssel.
Wir trafen uns um 7 Uhr am Drehtor und fuhren in 3 ½ Stunden dorthin.
Die Fahrt war angenehm in dem äußerst neuen Bus, wir haben viel geredet und waren glücklich, in so eine schöne Stadt zu fahren, statt im Unterricht zu sitzen.

Es wurde „Bruxelles" ausgeschildert, wir waren in der Stadt angekommen und bemerkten die schönen, altmodischen Häuser, welche Brüssel auch ausmachen. Dann kamen wir am EU-Parlament an.
Viele Sicherheitskräfte waren dort und man merkte, dass man sich gerade an einem sehr seriösen Ort befindet. Wir stiegen aus und standen vor dem riesigen Gebäude des EU-Parlamentes. Nach kurzer Wartezeit wurden wir von einer Dame eingelassen, welche die CDU-Abgeordnete Frau Sommer vertrat, diese war leider verhindert.
Bevor wir aber eintreten durften, mussten wir mit einem Metalldetektor kontrolliert werden.

Der Höhepunkt des Besuches im EU-Parlament war es, den Plenarsaal zu besichtigen.
Er ist sehr groß, wir kannten ihn bereits aus dem Fernsehen. Die Vertreterin erzählte uns wie dort ein normaler Alltag aussieht, wie zum Beispiel alles übersetzt wird, denn nicht jeder in Europa spricht dieselbe Sprache. Es gibt Außenkabinen, in denen die Übersetzer der jeweiligen Länder sitzen, welche ihren Politikern übersetzen, was besprochen wird.

Nachdem wir den Plenarsaal besichtigt hatten, begaben wir uns zu der Pommesbude Brüssels. Zuerst gingen wir durch einen schönen Park, schließlich kamen wir an der Pommesbude „Maison Antoine" an. Davor war eine riesige Schlange, doch die Pommes waren das Warten wirklich wert. Nachdem alle satt waren, gingen wir zum Parlamentarium. Man kann es als das Besucherzentrum des EU-Parlamentes bezeichnen.
Es war eine Art Museum, in dem man alles über die EU und deren Geschichte erfahren konnte. Das Praktische daran war, dass man einen Audioguide dabei hatte, welcher alles erklärte, was man von der Ausstellung erklärt haben wollte.

Danach standen uns drei Stunden Freizeit zur Verfügung. Wir waren unter anderem am „Grande Place" (dem großen Markt), an dem wir uns um 18 Uhr wieder treffen sollten. Für viele war das der schönste Teil des Tages. Die einen gönnten sich Belgische Waffeln, die anderen suchten ein Muttertagsgeschenk. Zum Glück ging keiner verloren und wir fuhren vollzählig nach Hause.
Um 21:30 Uhr kamen wir in Hamborn an.

(Geschrieben von: Jérôme Wienecke)

 

2014 - Fokus Balkan und Brüssel

Während des Planspiels ...

Schülerinnen und Schüler des Duisburger Abtei-Gymnasiums schlüpften am 05.05.2014 anlässlich des Planspiels „Fokus Balkan" in die Rollen von Vertretern der EU-Kommission, des EU-Parlamentes, von Außenministern der EU-Mitgliedsländer und von Vertretern einiger Länder, die der EU beitreten möchten. Diskutiert wurden aus den unterschiedlichen Rollen heraus die ökonomischen und politischen Ausgangslagen und Perspektiven der Beitrittskandidaten vor dem Hintergrund der Kopenhagener Kriterien. Die Entscheidungsprozesse orientierten sich an den realen Vorgaben des politischen Systems der EU. Begleitet und zusammengefasst wurden die Debatten und Strategiebesprechungen von Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die Pressevertreter verkörperten.

„Durch den spielerischen Charakter des Planspiels wollen wir Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen niederschwelligen Zugang zu den Institutionen und Entscheidungsprozessen der EU ermöglichen" erläuterte der Jugendbildungsreferent der Karl-Arnold-Stiftung, Florian Kotscha. Im Mittelpunkt des Planspiels stehe die Frage, welche Vorteile die europäische Integration für die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union habe und auf welchen Grundlagen die europäische Gemeinschaft fuße, so Herr Kotscha weiter. „Das Planspiel unterstützt die Spielerinnen und Spieler in ihrer Meinungsbildung zu den aktuellen europapolitischen Problemen und versucht spielerisch Wissenslücken, Unsicherheiten und Vorurteile über die EU abzubauen."
Im Anschluss an das Planspiel erfolgte am 06.05.14 eine Tagesexkursion nach Brüssel. Hier konnten die gewonnen Erkenntnisse mit Experten in den europäischen Institutionen diskutiert und vertieft werden.
Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Spaß an diesen zwei „Europa-Tagen".

Angeboten wird die Kombination aus Planspiel und Exkursion von der Karl-Arnold-Stiftung, die Durchführung des Planspiels erfolgt in Kooperation mit dem Civic-Institut aus Düsseldorf. Die Karl-Arnold-Stiftung ist seit über 50 Jahren mit finanzieller Förderung des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen in der politischen Bildung tätig.

 

In Brüssel...

Europe Direct 2014 - Planspiel Europa

Im Rahmen einer Kooperation mit dem Jean Monnet Lehrstuhl für Europäisierung der Universität Duisburg-Essen veranstaltete Europe Direct am 17. Februar 2014 das erste von mehreren Europa Planspielen am Abtei-Gymnasium in Duisburg Alt-Hamborn.

Insgesamt dreißig SchülerInnen der neunten Klassen erhielten im Rahmen der Veranstaltung und unter Anleitung von Studierenden des Bachelor Studiengangs Politikwissenschaften der Universität Duisburg-Essen Einblicke in die Entstehung und Verabschiedung europäischer Rechtsakte. Inhalt des sechsstündigen Planspiels war die Simulation des ordentlichen Gesetzgebungsverfahrens der EU.

Soweit aus dem Pressebericht der Europe Direct.


Anna Lauenburger, Schülerin der Klasse 9c, schreibt dabzu:

Planspiel: (Learning by doing)

Heute haben wir mit Studenten ein sogenanntes „Planspiel " gespielt.
Wir Schüler der 9. Klasse haben einen Tag lang die Rolle eines Mitglieds der EU-Kommission/des EU-Parlamentes/ der Ratsmitglieder der verschiedenen EU Länder oder der Presse zu übernehmen. Ein paar von uns haben sich zudem bereit erklärt, zu ihrer eigentlichen Rolle auch die Aufgabe eines Präsidenten/ einer Präsidentin übernommen und die Diskussionen, die wir geführt haben, gößtenteils alleine moderiert/koordiniert. Falls wir etwas nicht verstanden haben oder Hilfe brauchten, konnten wir bei den Studenten, die das Spiel geleitet haben, um Rat fragen.
Wir haben gelernt, unsere Meinung gegen andere zu vertreten und uns auf Kompromisse einzulassen. Wir mussten auf andere achten und MITEINANDER arbeiten, um an ein Ziel zu kommen.

Mir persönlich hat der Tag sehr gut gefallen und würde jederzeit wieder an einem Planspiel teilnehmen. Ich hoffe, dass es bald so etwas wieder geben wird, damit andere Schüler auch die Chance haben, mit Spaß etwas zu lernen.

Auch Leonie Völker (Klasse 9b) hat´s gefallen:

An unserem schulischen Europatag 2014 hatten wir, Schüler der Klassen 9, die Chance, einmal in den Beruf der EU-Kommission, des EU-Rats oder des EU-Parlaments zu schauen.

Durch ein "Planspiel", das von Politik-Studenten geleitet wurde, konnten wir erfahren, wie viel Arbeit es ist, ein Gesetz zu erlassen.

Trotz anspruchsvoller Texte und schwieriger Aufgaben hatten wir alle eine Menge Spaß. Nach sechs Stunden und viel Arbeit fanden wir schließlich einen Kompromiss und erstellten unser neues Gesetz.

Für die Zukunft wissen wir nun etwas genauer, was Politiker so machen und haben eines genaures Bild von ihrer Arbeitsweise. .Wir haben alle viel gelernt.

 

 

 

2012 - Europatag für junge Leute

v.l.: Ulrike Bönigk, Johanna Huth, Silvia Scholz

Das Abtei-Gymnasium Duisburg war am Montag, den 14. Mai 2012, Gastgeber für den 120. Europatag für junge Leute, den das Institut für europäische Partnerschaften und internationale Zusammenarbeit bundesweit seit 17 Jahren anbietet. An diesem Aktionstag ging es um Grundinformationen über die EU, die mit Quiz, Spielen und Aufgaben vorgestellt wurden, und darum, wo die jungen Leute für sich von der EU profitieren können. Der Europatag in Duisburg fand im Auftrag des Abtei-Gymnasiums und mit der finanziellen Unterstützung der Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen sowie des Fördervereins des Abtei-Gymnasiums statt.

Um Verständnisfragen zu Europa, aber auch um Zukunftswünsche junger Leute und ihre Mitwirkungsmöglichkeiten in Politik und Gesellschaft ging es in der "Europadiskussion" mit Niema Movassat (Mitglied des Bundestages, Die Linke), Christina Labusch (Landtagskandidatin FDP) und Sören Link (Landtagsabgeordneter a.D., Kandidat OB Duisburg, SPD). Andrea Schierbaum aus dem Europabüro von Dr. Renate Sommer, Stephan Hense von der Landesarbeitsgruppe Europa, Frieden und Internationales von Bündnis 90 / Die Grünen sowie Tanja Baerman, Referatsleiterin für Grundsatzfragen der Europaeischen Union in der Staatskanzlei Düsseldorf waren ebenfalls unter den Podiumsteilnehmern. „Europa in Wort und Bild" stellte das Europe Direct Duisburg mit Joachim Fischer vor. Und für die Gastgeberstadt Duisburg nahm Benno Lensdorf, Erster Bürgermeister der Stadt Duisburg an der Podiumsdiskussion teil.

Die Schülerinnen und Schüler hatten zahlreiche Fragen zur Europapolitik vorbereitet, wie z.B. zur Eurokrise und Situation Griechenlands, zur Zukunft Europas, Bildung und Integration in Europa.

Für Nachfragen und Ergänzungen standen die Politiker in anschließenden Gesprächskreisen in kleineren Gruppen zur Verfügung. Es folgten Arbeitsgruppen, in denen es um praktische Fragen ging: Wie kann ich an ein Praktikum, einen Ferienjob, an einen Studienplatz im Ausland kommen? Wo gibt es Förderungen für Sprachkurse oder Reisestipendien für junge Leute oder Förderungen für Klassenfahrten und internationale Begegnungen? Darüber informierten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Bonner Instituts mit eigenen Auslandserfahrungen. In einer weiteren Arbeitsgruppe wurde an Fallbeispielen aufgezeigt, was die EU mit dem Alltag junger Leute zu tun hat. Es war ein gelungener Europa-Tag, der dem Titel der Veranstaltung „Europa ist DEINE Zukunft, Europa gelingt gemeinsam" Rechnung trug.

"Europa kennen lernen, um die Chancen für sich selbst besser zu nutzen", ist ein Anliegen dieser Europatage. Ein weiteres, das junge Leute ihre Meinungen und Zukunftswünsche einbringen. Dazu hatten sie auch in einem Fragebogen Gelegenheit, in dem es um Ideen und Vorschläge geht - zu Themen wie Wahlbeteiligung, Zusammenleben mit Ausländern, Aktiv sein gegen Rechtsradikalismus - aber es wurde auch gefragt, ob es für die jetzige Generation überhaupt noch ideelle Ziele und Vorbilder gibt.
Die Antworten erhalten die beteiligten Schulen, Medien und Diskussionspartner - sowie die Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen, welche diesen Europatag fördert.

Die Idee zu diesen Europatagen hatte das Bonner Institut vor bereits 17 Jahren. Dort war es aufgefallen, dass viele Politiker allenfalls zu oder meistens "über die Jugend" redeten, anstatt einen offenen Dialog mit Jugendlichen zu suchen. Inzwischen haben sich über 19.000 junge Leute an den bisher 119 Europatagen beteiligt.