Wir würden uns über euren Besuch bei den MINT-Nachmittagen am 3. und 9. Dezember freuen.
Ende der Herbstferien, Wiederbeginn des Unterrichts
Sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler,
nach den Herbstferien begrüße ich Sie und euch alle hoffentlich gut erholt zurück in der Schule.
Neu zu uns kommt der Kollege Alexander Spahn (katholische Religion und Geschichte), der nach unterrichtlicher Tätigkeit im Münsterland zum 1.11. unser Kollegium verstärken wird. Herzlich willkommen bei uns und Gottes reichen Segen!
Als Jahresmotto hat unsere Schulseelsorge „Das ABTEI – Für Frieden und Gerechtigkeit“ gewählt. Es beruht auf dem Prophetenwort:
Die Frucht der Gerechtigkeit wird Friede sein. (Jes 34, 17a)
Bei zahlreichen Gelegenheiten im Schuljahr werden wir uns mit der Herausforderung einer Frieden stiftenden Gerechtigkeit auseinandersetzen. In besonderer Weise geschieht dies schon in wenigen Wochen mit unserem Aktionstag „Für die Würde“. Am 28. September konnten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den Lehrkräften und namhaften Referenten in insgesamt über dreißig Workshops konkrete Fragen an die Menschenwürde stellen und untersuchen, wie in einer offenen, freiheitlich-demokratisch gestalteten Gesellschaft die Würde im Alltag gefördert und gesichert werden kann. Die vielfältigen Ergebnisse dieser Arbeit wurden in der Schule ausgestellt und sind teilweise auch auf unserer Homepage sichtbar. Es war ein spannender Tag! Auch unsere Fahrtenwoche bot viele Gelegenheiten für gemeinsame Erfahrungen, die weiter zur Stärkung unserer Schulgemeinschaft beitragen.
Nach dem Jubiläumsjahr steht umso mehr der Blick in die Zukunft an. Um diese Zukunft gemeinsam gestalten zu können, müssen wir uns unserer Geschichte bewusst sein und die Gegenwart mit kritischem Wohlwollen prüfen. Dazu kann uns ein Gedanke leiten, den das Zweite Vatikanische Konzil im Jahr 1966 in einem der zentralen Konzilstexte "Über die Kirche in der Welt von heute" so zum Ausdruck bringt: "Dazu ist es notwendig, dass wir, bei Anerkennung aller Verschiedenheit, gegenseitige Hochachtung, Ehrfurcht und Eintracht pflegen... Es gelte im Notwendigen Einheit, im Zweifel Freiheit, in allem die Liebe" (Konstitution "Über die Kirche in der Welt von heute" [Gaudium et spes], Nr. 93). Das passt gut zu einer Schule der Vielfalt, die sich einem gemeinsamen Ziel verpflichtet weiß. Ich wünsche mir, dass uns dieses Motto nicht nur durch das vielfältige Jubiläumsjahr, sondern auch für die Zukunft unserer Schule leitet. In der gemeinsamen Sprache Europas, dem Lateinischen, lautet dieser Wunsch:
in necessariis unitas - in dubiis libertas - in omnibus caritas.
Im Vertrauen auf unseren menschenfreundlichen Gott bleibt uns darüber hinaus fortdauernd der Wunsch, stellvertretend für alle Kriegs- und Krisengebiete dieser Welt:
Erbittet Frieden für Jerusalem! Geborgen seien, die dich lieben. Friede sei in deinen Mauern, Geborgenheit in deinen Häusern! Wegen meiner Brüder und meiner Freunde will ich sagen: In dir sei Friede. Wegen des Hauses des HERRN, unseres Gottes, will ich dir Glück erflehen. (Psalm 122)
Für den Schulbetrieb gelten folgende Regelungen:
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, der ganzen Schulgemeinde und unseren Freunden Gesundheit, viel Erfolg und Gottes reichen Segen für die kommenden Wochen bis zum Jahreswechsel!
Mit freundlichen Grüßen
Thomas M. Regenbrecht
Schulleiter