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Die ewige Stadt und das Abtei

 

Auf, auf, in die ewige Metropole,  

Rom ruft herbei unser Abtei,  

Höret unseren Jubelschrei,  

Gleich einer himmlischen Parole. 

 

Entgegen der Hitze und der Nacht  

Erreicht das Abtei die höffmannsche Wacht.  

Mit Pool, Bett und gutem Essen,  

Ist der anstrengende Weg schnell vergessen.  

 

Der erste Tag lockt in der Früh,  

Mit Erkundungen und Dolce Vita,

Bis nach Pasta und Pizza Margarita  

Rom bei Nacht entzückt und erblüh‘.  

 

Nun geht es auf viele Wege: 

Pompeji, Tivoli oder in des Meeres Pflege,  

Bevor mit Blick auf den neuen Tage,  

das Abtei dem Schlaf nachjage.  

 

In der Früh des Papstes Segen uns erwarte,  

Unter Jubel, Dröhnen und Fanfaren,

Darauf die Katakomben zu offenbaren,  

Mit Tatendrang und unseres Reiseleiters Karte.  

 

Der Petersdom blieb uns verborgen,  

Drum machen wir uns auf an diesem fünften Morgen.  

Am Abend für manchen die Rückkehr zu St. Paul vor den Mauern,  

Wo wir im Gebet und später daheim unseren Abschied betrauern.  

 

Die Koffer sind gepackt, die Zimmer rein. 

Bitte verzeih, dass wir uns von dir wenden – viel zu jäh. 

Du ewige Stadt, Roma arx fidei nostrae,

So gehen wir, doch vergessen niemals dein. 

 

Unsere Pilgerfahrt findet nun ihr Ende, 

In unserer Heimat sicheren Hände.  

Doch für heute, morgen und ein Leben lang, 

Bleibt uns der Erinnerungen Klang.  

                                                  Björn Michaelsen

 

Anm.: Alle Ausflüge wurden von der Jugendstiftung des Bistums Essen finanziell unterstützt.