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Europa-Erfahrung in Le Mans

Frau Kuster im Unterricht.

„Die ganze Erde wird ein heimeliger Ort, wenn man Freunde in der Ferne hat“.

(Autor unbekannt)

Nur über die Begegnung mit anderen Menschen ist es möglich, zu neuen Ufern zu gelangen.

(Friedrich Rückert)

Dies sind zwei Zitate, die wohl am besten die wesentlichen Erfahrungen während meines dreiwöchigen Hospitationsprogrammes über den pädagogischen Austauschdienst vom 23.09. bis zum 11.10.19 an der Schule Lycée des métiers Sainte Catherine in Le Mans zusammenfassen. An einer Schule tätig zu sein, die als lycée professionnel eher einer Kollegschule als einem klassischen Gymnasium entspricht, war etwas Besonderes. Das lycée Sainte Catherine ist seit 5 Jahren unsere Partnerschule im Bereich „Berufspraktika“.

Zusammen mit meiner Kollegin habe ich im Deutschunterricht eine Unterrichtsreihe zum Thema „Zweimal Deutschland – einmal Deutschland“ durchgeführt (ein „Mauerquiz“ zum Einstieg, Texte zu geschichtlichen Hintergründen, zum Leben in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR, zum Fall der Berliner Mauer und zur Wiedervereinigung), die Themen „Clean Eating“ und „Umwelt – Müllvermeidung – Precycling“ behandelt sowie die Praktikanten betreut, die im Januar für ein vierwöchiges Betriebspraktikum nach Duisburg kommen werden. Sie haben nun ein „kit de survie“ mit Ausdrücken, die sie während ihres Praktikums und in unterschiedlichen Alltagssituationen anwenden können.

Das Schulsystem im Vergleich, das Familienleben in Frankreich, der Kontakt zu Schülerinnen und Schülern und natürlich insbesondere zu Kolleginnen und Kollegen, die wunderschöne Stadt Le Mans und ihre Umgebung, das leckere Essen, das französische „savoir vivre“, das, was ich einbringen konnte, und die Impulse, die ich mit nach Hause und in unsere Schule nehmen konnte – all das war eine Europa-Erfahrung, die mich sehr bereichert hat. (Barbara Kuster)

Eindrücke von Schule und Stadt